Qt-Programmierung unter Linux

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gurbanczyk
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Qt-Programmierung unter Linux

Beitrag von gurbanczyk » 20. April 2019 12:52

Ich habe begonnen, unter Linux (hauptsächlich Mint 19) unter Qt und C++ zu programmieren. Dabei bin ich auf ein paar unerwartete Schwierigkeiten gestoßen. Ich programmiere für den Eigenbedarf, die Programme sollen aber auf verschiedenen Rechnern laufen.

Fertig compilierte Programme werden im Datei-Manager als "Gemeinsame Bibliothek" und nicht als ausführbares Programm angezeigt. Sie können deshalb nicht direkt gestartet werden, sondern nur über die Kommandozeile oder einen erstellten "Starter". Kann man das ändern?

Aus irgendeinem Grund sind bei mir im Qt-Verzeichnis die Bibliotheken von Ot 5.12 enthalten, im /usr/lib/ aber zusätzlich die von Qt 5.9. Das führt teilweise zu dem blöden Ergebnis, das ein compiliertes Programm aus der Entwicklungsumgebung prima läuft, außerhalb aber nicht, weil es nur auf Bibliotheken von Qt 5.9 zurück greifen kann. Das führt zu 2 Fragen. Ist es möglich, die Qt-Bibliotheken zum Programm dazu zu linken? Wie kann ich auf sauberem Weg erreichen, dass in usr/lib/ die gleichen Bibliotheken sind wie im Qt-Verzeichnis?

Letzte Frage: Gibt es einen einfachen Weg aus der Entwicklungsumgebung, Programme in einer Form zu erzeugen, in der sie verteilt werden können (also DEB, Flatpak, snap, Appimage)?

Vielen Dank im voraus

Günter

GoaSkin
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Re: Qt-Programmierung unter Linux

Beitrag von GoaSkin » 16. Mai 2019 18:21

gurbanczyk hat geschrieben:
20. April 2019 12:52
Fertig compilierte Programme werden im Datei-Manager als "Gemeinsame Bibliothek" und nicht als ausführbares Programm angezeigt. Sie können deshalb nicht direkt gestartet werden, sondern nur über die Kommandozeile oder einen erstellten "Starter". Kann man das ändern?
Ich habe dieses Problem noch nie gehabt. Ich compiliere meine Programme ganz banal durch das ausführen von 'qmake' und anschließend 'make'. Wenn das bei dir nicht klappt, ist ggf. etwas an der Installation des Betriebssystems faul. Falls das Phänomen nur auftritt, falls du es über die Entwicklungsumgebung baust, dann lieg das wahrscheinlich an Dieser.
gurbanczyk hat geschrieben:
20. April 2019 12:52
Aus irgendeinem Grund sind bei mir im Qt-Verzeichnis die Bibliotheken von Ot 5.12 enthalten, im /usr/lib/ aber zusätzlich die von Qt 5.9. Das führt teilweise zu dem blöden Ergebnis, das ein compiliertes Programm aus der Entwicklungsumgebung prima läuft, außerhalb aber nicht, weil es nur auf Bibliotheken von Qt 5.9 zurück greifen kann. Das führt zu 2 Fragen. Ist es möglich, die Qt-Bibliotheken zum Programm dazu zu linken? Wie kann ich auf sauberem Weg erreichen, dass in usr/lib/ die gleichen Bibliotheken sind wie im Qt-Verzeichnis?
Zu jeder QT-Installation gehört auch ein qmake-Kommando. Je nach dem, Welches verwendet wird, sollte ein Makefile erstellt werden, das zur entsprechenden Version passt.
gurbanczyk hat geschrieben:
20. April 2019 12:52
Letzte Frage: Gibt es einen einfachen Weg aus der Entwicklungsumgebung, Programme in einer Form zu erzeugen, in der sie verteilt werden können (also DEB, Flatpak, snap, Appimage)?
Hängt wohl von der verwendeten Entwicklungsumgebung ab. Ich selbst baue aber die Pakete über einen Package-Source, den ich in /usr/src/packages liegen habe durch das Ausführen von: dpkg-buildpackage -uc -us -rfakeroot

tuxmrk
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Re: Qt-Programmierung unter Linux

Beitrag von tuxmrk » 4. September 2019 08:05

Hallo Günter,

bist du schon weiter gekommen mit Qt-Programmen unter Linux MINT19 und der Erstellung eines Windowsprogrammes?

Gruß
Markus

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