denn die Unterschiede zwischen Qt3 und Qt4 sind so gravierend,
dass man nicht einfach von einer neuen Version sprechen kann.
Qt4.1.1 müsste eigentlich in alphabethischer Reihenfolge Rt1.1.1 heissen.
Qt1 -> Qt2 -> Qt3 habe ich nachvollzogen
und es waren wirklich Updates.
Das trifft auf Qt3 -> Qt4 NICHT zu.
Was ist, wenn eine Qt3 Anwendung(en) in einer Firma gute Dienste tut,
soll man diese Anwendung(en) kostenträchtig auf Qt4 portieren ?
- Wer soll das bezahlen ?
- Wie lange werden Qt3 Programme noch lauffähig bleiben ?
- Wann wird KDE auf Qt4 schwenken ?
- Soll man in der Zwischenzeit 2 Versionen pflegen ? (Dazu bin ich nicht gewillt)
Wir haben Oberfläche und Logik unserer Hauptanwendung weitestgehend voneinander getrennt. Für jedes Widget haben wir eine eigene Klasse drüber gesetzt. Daher denke ich eher, lassen wir noch etwas Wasser den Rhein runter fliessen und bleiben so lange bei Qt3.
Wenn die Zeit gekommen ist, und ich rechne da noch mit 1-2 Jahren,
werden wir unsere Haupt- Qt3 Anwendung so weit abstrahiert haben,
dass es fast egal sein wird, auf welches Widget Set wir dann setzen.
Das kann Qt4 sein, was wahrscheinlich ist, denn die Server Version von Qt4 scheint interessant zu werden (Obwohl Vieles haben wir da auch schon selbst geschrieben und werden auch lieber die eigenen Routinen einsetzen).
In der Zwischenzeit würde ich SVG in Qt3 noch gerne etwas aufpäppeln.
(elliptische Bögen werden momentan als einfache Verbindungslinien gezeichnet und noch so ein paar Punkte. Aber nichts magisches.)
Evtl. kommt die Virtualisierungstechnik ja auch zu einem Durchbruch und
man muss garnichts mehr tun, so wie momentan unter VMware
Was ist euere Erfahrung ?
Wie seht Ihr die Problematik ?